Der erste Themenpark für Katzen befindet sich in China und wurde zur Rettung und Pflege von Katzen eingerichtet
Dieser innovative Ort am Jangtse empfängt täglich Besucher, die mit geretteten Katzen interagieren können, die sogar adoptiert werden können. Es handelt sich um eine hervorragende Initiative, die Tierschutz, Stadterneuerung und lokalen Tourismus miteinander verbindet.

Wusstest du, dass es in China einen Katzen-Themenpark gibt? Im Jahr 2025 wurde ein unbebautes Grundstück am Jangtse im Bezirk Nan’an in Chongqing in einen Katzen-Themenpark umgewandelt. Der Park erstreckt sich über eine Fläche von 30.000 Quadratmetern und dient laut der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua als Zufluchtsort für ausgesetzte oder verletzte Streunerkatzen.
Dieser Park hat bereits mehr als 600 Katzen gerettet, von denen viele ausgesetzt oder verletzt waren. Sie werden medizinisch versorgt und geimpft, bevor sie in die Besucherbereiche kommen. Der Park beschäftigt mehr als 40 Mitarbeiter, darunter Tierpfleger und Tierärzte, die sich um die tägliche Fütterung, Reinigung und medizinische Versorgung kümmern.
Der Eintritt kostet 19,90 Yen, was umgerechnet 2,86 US-Dollar entspricht, und beinhaltet ein Katzenleckerli, sodass Besucher sofort nach dem Betreten des Geländes beim Füttern helfen können.
Seit der Eröffnung des Parks Anfang Januar wurden bereits mehr als 50 Katzen adoptiert, wodurch dieser öffentliche Ort zu einem Ort geworden ist, der Leben wirklich verändert. Der Park umfasst Ruhebereiche, Spielgeräte, erhöhte Unterstände und Grünflächen, die speziell auf die Bedürfnisse der Katzen zugeschnitten sind.

Entweder man hasst Katzen oder man liebt sie, und bei ihnen ist es genauso. Jede hat ihre eigene Persönlichkeit, und wenn die Chemie mit ihrem Menschen stimmt, ist die Hälfte der Schlacht schon gewonnen; andernfalls kann es zu einem regelrechten Revierkampf kommen. Aber wenn eine Katze sich für dich entscheidet, bist du auf der sicheren Seite – und hast nun einen Verbündeten, der dir hilft, Stress zu bekämpfen.
Die katzengestützte Therapie ist bereits Realität. Es handelt sich um einen aufstrebenden therapeutischen Ansatz, bei dem die Gesellschaft und die besonderen Eigenschaften dieser Katzen genutzt werden, um das körperliche, emotionale und psychische Wohlbefinden der Menschen zu fördern, wie das Wissenschaftsmagazin der UNAM berichtet.
Obwohl Katzen oft als Einzelgänger und ungesellige Tiere angesehen werden, zeigen in Belgien durchgeführte Studien und aktuelle Erfahrungen, dass sie, wenn sie gut sozialisiert und ausgebildet sind, hervorragende therapeutische Begleiter sein können.
Therapiekatzen
Diese Therapieform bietet Vorteile, die von motorischer Stimulation und Stressabbau bis hin zur Unterstützung emotionaler und kognitiver Prozesse reichen, und ist damit eine wertvolle Alternative in Bereichen, in denen innovative und einfühlsame Methoden gesucht werden, um die Lebensqualität von Menschen zu verbessern, die diese emotionale Unterstützung benötigen.
UNAM Global interviewte Dr. Claudia Edwards, Professorin an der Fakultät für Veterinärmedizin und Tierwissenschaften der Universität, die erklärte, dass Katzen eine wichtige Rolle als Assistenztiere spielen und dass dies durch die japanische Kultur beeinflusst wurde
Aufgrund der festgestellten Vorteile haben einige japanische Unternehmen, wie beispielsweise Qnote, ähnliche Initiativen ins Leben gerufen, um das Arbeitsumfeld zu verbessern und den Stress der Mitarbeiter zu verringern. In Europa, insbesondere in Polen und Belgien, hat dieser positive Zusammenhang die Aufmerksamkeit der Wissenschaft auf sich gezogen.
Bereits vor neun Jahren erwog die Universität Warmia und Mazury den Einsatz von Katzen als Assistenztiere für Menschen mit körperlichen und psychischen Beeinträchtigungen. In diesem Jahr bestätigten mehrere belgische Einrichtungen sowie die Washington State University, dass Katzen ebenso wie Hunde Menschen, die Trost brauchen, Trost spenden können.