5 hängende Sukkulenten, die deinen Balkon in eine Oase verwandeln – und das fast ohne Pflegeaufwand
Ein schöner Balkon muss kein Grund zur Sorge sein. Mit den richtigen Pflanzen kannst du ihn mit Leben füllen, auch wenn du wenig Platz hast, wenig Erfahrung mit Pflanzen hast oder manchmal das Gießen vergisst.

Möchtest du deinen Balkon beleben, hast aber keine Zeit, dich täglich um die Pflanzen zu kümmern und sie zu pflegen? Hängende Sukkulenten sind die Lösung für dich: Diese Pflanzen nehmen wenig Platz ein, benötigen nur minimale Pflege und bilden obendrein grüne Kaskaden, die die Atmosphäre jeder Ecke völlig verändern.
Ihr größter Vorteil besteht darin, dass sie Wasser in ihren Blättern und Stielen speichern und daher Trockenperioden besser vertragen. Das bedeutet zwar nicht, dass man sie sich selbst überlassen kann, aber sie verzeihen gelegentliche Versäumnisse und benötigen weniger Wasser als viele andere herkömmliche Pflanzen.
Ein weiterer Vorteil ist, dass sie den vertikalen Raum nutzen. Selbst auf kleinen Balkonen können wir Pflanzen anbauen, indem wir hängende Töpfe, hohe Regale oder an der Wand befestigte Pflanzkästen verwenden, ohne dabei den Platz zu beanspruchen, den wir zum Gehen oder für Möbel benötigen.
Die folgenden fünf Pflanzenarten vereinen runde Blätter, herzförmige Blätter, kleine Bananenblätter und zylindrische Stiele. Mit ihnen kannst du einen wunderschönen Balkon gestalten, ohne dass die Pflege zu einer weiteren lästigen Pflicht wird. Es gibt jedoch einen unverzichtbaren Aspekt: alle benötigen eine hervorragende Drainage.
Fünf Sukkulenten für eine grüne Kaskade
Der Eselschwanz (Sedum morganianum), ist eine großartige Alternative für alle, die gerade erst mit der Pflege von Sukkulenten beginnen. Die aus Mexiko stammende Pflanze wurde in Veracruz, Puebla und Chiapas nachgewiesen. Diese Pflanze bildet Stängel aus, die mit blaugrünen Blättern bedeckt sind und dichte, herabhängende Kaskaden bilden können.

Damit sie gut gedeiht, solltest du sie an einen Ort mit viel Licht und sanfter Morgensonne oder Nachmittagssonne stellen. In heißen Regionen solltest du direkte Mittagssonne vermeiden, da diese die Blätter verbrennen kann. Gieße sie nur, wenn das Substrat vollständig trocken ist. Als Richtwert gilt: in der warmen Jahreszeit etwa alle 10 bis 15 Tage und im Winter alle drei bis vier Wochen.
Die Blätter der Eselsschwanzpflanze lösen sich leicht ab, daher solltest du sie nicht ständig bewegen. Glücklicherweise können viele dieser Blätter neue Pflanzen bilden, wenn man sie auf trockenes Substrat legt. Verwende einen stabilen und gut befestigten Topf, da die Stängel mit zunehmendem Wachstum ziemlich schwer werden.
Die Rosenkranzpflanze (Curio rowleyanus, früher Senecio rowleyanus) sieht aus wie ein Vorhang aus kleinen grünen Perlen. Sie benötigt helles Licht und kann in den frühen Morgenstunden sanfter Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden. Ihre leicht runzligen Kügelchen deuten auf Wassermangel hin, während sie bei übermäßiger Feuchtigkeit weich und durchscheinend werden.
Die Bananenkette (Curio radicans, früher Senecio radicans) hat geschwungene Blätter, die an kleine Bananen erinnern. Sie ist wuchskräftiger und in der Regel pflegeleichter, was sie zu einer guten Wahl für Anfänger macht. Stelle sie an einen hellen Standort mit einigen Stunden Sonneneinstrahlung und gieße sie, wenn die Erde trocken ist.
Die Herzkettenpflanze (Ceropegia woodii) ist eine Kletterpflanze mit zarten Trieben, die mit herzförmigen Blättern geschmückt sind. Sie gedeiht bei hellem Licht, wobei ein wenig Morgensonne dazu beiträgt, ihre intensive Farbe zu erhalten. Diese Pflanze verträgt Trockenheit besser als Staunässe und kann zurückgeschnitten werden, um neue Verzweigungen zu fördern.

Zu guter Letzt der Rattenschwanzkaktus (Aporocactus flagelliformis, auch bekannt als Disocactus flagelliformis) , der aus Zentral- und Ostmexiko stammt, hat zylindrische Stängel, die um den Blumentopf herum herabhängen. Damit er gut wächst, solltest du ihn intensiv beleuchten, während der Wachstumsphase mäßig gießen und vor Regen, Frost und übermäßiger Feuchtigkeit schützen.
So pflanzt man sie ein und hält sie gesund
Verwenden Sie eine handelsübliche Kaktuserde oder stellen Sie ein luftdurchlässiges Substrat aus Erde, Perlit und mineralischem Material her. Alle Töpfe müssen über freie Abflusslöcher verfügen; das Einlegen von Steinen auf den Boden behebt das Problem eines Substrats, das zu viel Wasser zurückhält, nicht.
Schütze die Blumentöpfe vor Wind und vergewissere dich, dass die Ständer ihrem Gewicht im nassen Zustand standhalten. Im Frühling und Sommer kannst du einmal im Monat eine geringe Dosis Sukkulenten-Dünger geben. Im Winter solltest du die Bewässerung reduzieren und die Pflanzen, falls es in deiner Gegend Frost gibt, vorübergehend an einen helleren und geschützteren Ort stellen.
Wenn du von Anfang an einen auffälligen Effekt erzielen möchtest, beginne mit einer Eselsschwanzpflanze und einer Rosenkranzpflanze. Stelle sie in unterschiedlichen Höhen auf und beachte dabei die wichtigste Regel: Bei diesen Pflanzen verursacht zu viel Wasser in der Regel mehr Probleme als eine kleine Verzögerung beim Gießen. Bei guter Beleuchtung und guter Drainage ist die Pflege wirklich einfach.