Ein auffällig helles Felsmassiv in der madegassischen Landschaft erinnert an die weißen Hochländer des Mondes. Hier haben uraltes Gestein und tektonische Kräfte eine Formation geschaffen, die mindestens 600 Millionen Jahre alt ist.
Studium der deutschen Philologie, Informatik und verschiedener Kulturwissenschaften an FU Berlin und Universität Leipzig. Heimat im Berliner Raum.
In den letzten Jahren hauptsächlich in Daten- und Digitalisierungsprojekten involviert, widmet sich Lisa jetzt wieder regelmäßig redaktionellen und akademischen Textarbeiten. Über die Zeit gehörten dazu Lektorate, Übersetzungen sowie ehrenamtliche Arbeiten für kleine Zeitschriften. Weitere Schwerpunkte lagen auf Wissensproduktion und kreativem Schreiben. Derzeit arbeitet sie freiberuflich bei einer Nachrichtenseite und versucht sich im Consulting.
Begeisterung für Wetter und Wetterphänomene besteht seit der Kindheit, später kam auch Interesse für Paläohydrologie und Big History dazu. Lisa verfügt über vertieftes Laienwissen bei Blitzen und optischen Phänomenen wie Halos.
In ihrer Freizeit sammelt sie Bücher, Steine und Briefmarken.
Ein auffällig helles Felsmassiv in der madegassischen Landschaft erinnert an die weißen Hochländer des Mondes. Hier haben uraltes Gestein und tektonische Kräfte eine Formation geschaffen, die mindestens 600 Millionen Jahre alt ist.
Auf der japanischen Insel Okinawa, einer berühmter Korallengegend, haben Wissenschaftler abgestorbene Korallen entdeckt, bei denen sich geschmolzener Haushaltskunststoff dauerhaft mit ihnen verbunden hat. Die sogenannten „Plastikorallen“ könnten langfristig die empfindlichen Lebensräume am Riff gefährden.
Eine 1800 Kilometer lange Wolke über dem Mars gibt seit Jahren Rätsel auf. Neueste Untersuchungen konnten nun zeigen, dass sie durch eine besondere Art der Eisbildung entsteht – eine, die bisher noch nie beobachtet wurde.
Bereits am ersten Lebenstag richten weibliche Neugeborene ihren Blick länger auf Gesichter als männliche – zumindest im Durchschnitt. Eine Studie mit 130 Neugeborenen zeigt Unterschiede bei der Aufmerksamkeit für Gesichter – ohne jedoch eine individuelle Entwicklung vorhersagen zu können. Die Ursachen dafür bleiben vorerst im Dunkeln.
Eine neue Studie stellt Elon Musks ambitionierte Pläne für eine Millionenstadt auf dem Mond infrage: Nicht die Energie, sondern vor allem das knappe Wasser wird zum limitierenden Faktor. Selbst bei effizientem Recycling kann man eine solche Anzahl an Menschen nur rund ein Jahrhundert lang versorgen.
Was hat menschliches Sprechen mit dem Ruf einer Feldlerche oder den Signalen eines Seebären zu tun? Erstaunlich viel! Beide folgen einem zeitlichen Muster, das offenbar tief in der Biologie verankert ist.
Als die Erde vor etwa 700 Millionen Jahren in eine ihrer extremsten Kältephasen geriet, könnte ausgerechnet Salz den Übergang zur sogenannten Schneeball-Erde verstärkt haben. Das geht aus einer neuen Studie hervor. Darin wird ein bisher wenig beachteter Zusammenhang beschrieben, nach dem gefrorene Oberflächen noch heller und damit kälter werden könnten.
Versteinertes Holz aus dem Kyffhäuser-Gebirge enthält Informationen über die geologische Entwicklung Mitteleuropas, und zwar über einen Zeitraum von rund 300 Millionen Jahren. Der Forschung werden nun völlig neue Möglichkeiten eröffnet.
Die Asiatische Tigermücke breitet sich in Europa aus – und damit auch das Chikungunya-Virus. Mitteleuropa avanciert damit zum möglichen Übertragungsgebiet einer Krankheit, die bisher vor allem in tropischen und subtropischen Regionen verbreitet ist.
Pangoline sind die am häufigsten geschmuggelten Säugetiere der Welt. Ihr Fleisch erfreut sich als Luxusgut höchster Beliebtheit. In Südostasien werden sie in großem Umfang illegal gehandelt. Hinweise aus der Bevölkerung und Hotlines von NGOs führen dennoch immer wieder zu Rettungen.
Der massive Ausbau der Offshore-Windenergie wird die Nordsee großräumig verändern. Forschende des Helmholtz-Zentrum Hereon haben erstmals simuliert, wie sich Wind- und Gezeiten-Nachläufe der Bauwerke langfristig auswirken werden, und sind dabei auf gravierende Änderungen von Strömung, Sedimenten und Ökosystemen gestoßen.
Tiefe Schluchten wie der Grand Canyon in den USA sind durch jahrmillionenlange Erosion fließenden Wassers entstanden. Im Ozean fehlen solche Vorgänge. Dennoch existieren am Meeresboden Strukturen, die jene an Land hinsichtlich Größe und Tiefe noch übertreffen.
In den kältesten und dunkelsten Regionen unserer Galaxie entstehen Sterne. Nun ist es Forschenden erstmals gelungen, dort die Wirkung kosmischer Strahlung direkt zu messen – ein Meilenstein für die Sternentstehungsforschung.
Die Atmosphären ferner Exoplaneten werden oft nur sehr vereinfacht untersucht – doch nun könnte das Verfahren grundlegend verbessert werden. Eine neue Theorie berücksichtigt erstmals die realistische Trübung von Atmosphären – und das genau zur richtigen Zeit.
Erdmännchen sind für ihr besonderes Sozialverhalten bekannt. Forschende konnten nun zeigen, dass die Tiere sanfte Rufe nutzen, um ihre sozialen Bindungen zu stärken. Damit vermeiden sie Konflikte und erhalten ihre komplexe Gruppenordnung aufrecht.
Lange dachten Forscher, dass das Mikroplastik in der Luft aus dem stark verschmutzten Meer stammt. Doch neueste Untersuchungen widersprechen dem nun. Demnach sind es vor allem Ablagerungen auf der Erdoberfläche, etwa von Reifenabrieb, welche die größte Verschmutzung verursachen. Muss die Forschung umdenken?
Der Tiefseeboden ist der größte Lebensraum unseres Planeten: Rund 70 Prozent der Erdoberfläche liegen in mehreren tausend Metern Tiefe. Dennoch zählt die Tiefsee zu den am wenigsten erforschten Ökosystemen überhaupt.
Wenn es nach der Überzeugung vieler Menschen geht, ist der Klimawandel vor allem ein Problem der anderen. Die eigene Betroffenheit werde dabei oft unterschätzt, so das Fazit einer neuen Studie.
Eine extrem aktive Region auf der Sonne hat im Jahr 2024 spektakuläre Polarlichter hervorgebracht – aber auch für massive Störungen auf der Erde gesorgt. Dank zweier Raumsonden konnte die Entwicklung erstmals nahezu lückenlos über drei Sonnenrotationen hinweg beobachtet werden.
Schneeringe – auch Snow Rollers genannt – sind hohle Schneezylinder, die sich vor allem auf Feldern und Hügeln bilden. Sie entstehen ohne menschliches Zutun, nur wenn bestimmte Bedingungen zusammenkommen und Wind, Temperatur sowie Feuchte genau zusammenpassen.