Was hat menschliches Sprechen mit dem Ruf einer Feldlerche oder den Signalen eines Seebären zu tun? Erstaunlich viel! Beide folgen einem zeitlichen Muster, das offenbar tief in der Biologie verankert ist.
Studium der deutschen Philologie, Informatik und verschiedener Kulturwissenschaften an FU Berlin und Universität Leipzig. Heimat im Berliner Raum.
In den letzten Jahren hauptsächlich in Daten- und Digitalisierungsprojekten involviert, widmet sich Lisa jetzt wieder regelmäßig redaktionellen und akademischen Textarbeiten. Über die Zeit gehörten dazu Lektorate, Übersetzungen sowie ehrenamtliche Arbeiten für kleine Zeitschriften. Weitere Schwerpunkte lagen auf Wissensproduktion und kreativem Schreiben. Derzeit arbeitet sie freiberuflich bei einer Nachrichtenseite und versucht sich im Consulting.
Begeisterung für Wetter und Wetterphänomene besteht seit der Kindheit, später kam auch Interesse für Paläohydrologie und Big History dazu. Lisa verfügt über vertieftes Laienwissen bei Blitzen und optischen Phänomenen wie Halos.
In ihrer Freizeit sammelt sie Bücher, Steine und Briefmarken.
Was hat menschliches Sprechen mit dem Ruf einer Feldlerche oder den Signalen eines Seebären zu tun? Erstaunlich viel! Beide folgen einem zeitlichen Muster, das offenbar tief in der Biologie verankert ist.
Als die Erde vor etwa 700 Millionen Jahren in eine ihrer extremsten Kältephasen geriet, könnte ausgerechnet Salz den Übergang zur sogenannten Schneeball-Erde verstärkt haben. Das geht aus einer neuen Studie hervor. Darin wird ein bisher wenig beachteter Zusammenhang beschrieben, nach dem gefrorene Oberflächen noch heller und damit kälter werden könnten.
Versteinertes Holz aus dem Kyffhäuser-Gebirge enthält Informationen über die geologische Entwicklung Mitteleuropas, und zwar über einen Zeitraum von rund 300 Millionen Jahren. Der Forschung werden nun völlig neue Möglichkeiten eröffnet.
Die Asiatische Tigermücke breitet sich in Europa aus – und damit auch das Chikungunya-Virus. Mitteleuropa avanciert damit zum möglichen Übertragungsgebiet einer Krankheit, die bisher vor allem in tropischen und subtropischen Regionen verbreitet ist.
Pangoline sind die am häufigsten geschmuggelten Säugetiere der Welt. Ihr Fleisch erfreut sich als Luxusgut höchster Beliebtheit. In Südostasien werden sie in großem Umfang illegal gehandelt. Hinweise aus der Bevölkerung und Hotlines von NGOs führen dennoch immer wieder zu Rettungen.
Der massive Ausbau der Offshore-Windenergie wird die Nordsee großräumig verändern. Forschende des Helmholtz-Zentrum Hereon haben erstmals simuliert, wie sich Wind- und Gezeiten-Nachläufe der Bauwerke langfristig auswirken werden, und sind dabei auf gravierende Änderungen von Strömung, Sedimenten und Ökosystemen gestoßen.
Tiefe Schluchten wie der Grand Canyon in den USA sind durch jahrmillionenlange Erosion fließenden Wassers entstanden. Im Ozean fehlen solche Vorgänge. Dennoch existieren am Meeresboden Strukturen, die jene an Land hinsichtlich Größe und Tiefe noch übertreffen.
In den kältesten und dunkelsten Regionen unserer Galaxie entstehen Sterne. Nun ist es Forschenden erstmals gelungen, dort die Wirkung kosmischer Strahlung direkt zu messen – ein Meilenstein für die Sternentstehungsforschung.
Die Atmosphären ferner Exoplaneten werden oft nur sehr vereinfacht untersucht – doch nun könnte das Verfahren grundlegend verbessert werden. Eine neue Theorie berücksichtigt erstmals die realistische Trübung von Atmosphären – und das genau zur richtigen Zeit.
Erdmännchen sind für ihr besonderes Sozialverhalten bekannt. Forschende konnten nun zeigen, dass die Tiere sanfte Rufe nutzen, um ihre sozialen Bindungen zu stärken. Damit vermeiden sie Konflikte und erhalten ihre komplexe Gruppenordnung aufrecht.
Lange dachten Forscher, dass das Mikroplastik in der Luft aus dem stark verschmutzten Meer stammt. Doch neueste Untersuchungen widersprechen dem nun. Demnach sind es vor allem Ablagerungen auf der Erdoberfläche, etwa von Reifenabrieb, welche die größte Verschmutzung verursachen. Muss die Forschung umdenken?
Der Tiefseeboden ist der größte Lebensraum unseres Planeten: Rund 70 Prozent der Erdoberfläche liegen in mehreren tausend Metern Tiefe. Dennoch zählt die Tiefsee zu den am wenigsten erforschten Ökosystemen überhaupt.
Wenn es nach der Überzeugung vieler Menschen geht, ist der Klimawandel vor allem ein Problem der anderen. Die eigene Betroffenheit werde dabei oft unterschätzt, so das Fazit einer neuen Studie.
Eine extrem aktive Region auf der Sonne hat im Jahr 2024 spektakuläre Polarlichter hervorgebracht – aber auch für massive Störungen auf der Erde gesorgt. Dank zweier Raumsonden konnte die Entwicklung erstmals nahezu lückenlos über drei Sonnenrotationen hinweg beobachtet werden.
Schneeringe – auch Snow Rollers genannt – sind hohle Schneezylinder, die sich vor allem auf Feldern und Hügeln bilden. Sie entstehen ohne menschliches Zutun, nur wenn bestimmte Bedingungen zusammenkommen und Wind, Temperatur sowie Feuchte genau zusammenpassen.
Astronomen haben herausgefunden, dass junge Galaxien bereits mehr schwere Elemente aufweisen als lange angenommen, etwa Kohlenstoff und Sauerstoff. Auch der Aufbau scheint weiter fortgeschritten zu sein, als man es für die Frühphase angenommen hatte.
Eiskristalle sind einzigartig. Zwar lassen sich gewisse Ähnlichkeiten feststellen – so gibt es etwa Säulen, Plättchen oder sechsarmige Sterne –, doch nie findet man zwei, die genau gleich aussehen. Schneeflockenexperten erklären, warum.
Besonders zu Weihnachten wird vermehrt an die Nächstenliebe – im weiteren Sinne an das Mitgefühl gegenüber anderen – appelliert. Denn wer anderen mit Mitgefühl begegnet, tut einerseits Gutes. Andererseits stärkt es auch das eigene Wohlbefinden. Das zeigt nun eine neue Studie.
Kondensstreifen gibt es nicht nur in sichtbarer Form. Sie können sich auch unsichtbar in Zirruswolken einbetten. Doch auch dann wirken sie sich messbar auf das Klima aus, wie neue Untersuchungen zeigen.
Lange hatte man geglaubt, die beiden äußersten Planeten des Sonnensystems würden aus Eis und Gas bestehen. Doch das wurde nun widerlegt. Uranus und Neptun könnten demnach ganz anders aufgebaut sein, als es bisherige Lehrbücher nahelegen.